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Soziale Projekte
unterstützt von IGN

 

Wasserdichte, verlässliche Kontrollen

Alle IGN-Mitglieder legen allergrößten Wert darauf, dass bei der Gewinnung und Herstellung ihrer Natursteine in der gesamten Wertschöpfungskettekeinerlei Kinderarbeit vorkommt. Deshalb sorgen alle  Mitglieder freiwillig für die strikte und regelmäßige Überwachung ihrer Produzenten und Exporteure. Die entsprechenden Kontrollen beziehen sich auf Kinderarbeit und  die Arbeitsbedingungen.
Sieumfassen

  • die  Steinbrüche,
  • die Verarbeitungsbetriebe und
  • den Transport  vom Steinbruch zum Verarbeitungsbetrieb und die Verpackung und Verschiffung.

Ein derart umfassendes und lückenloses System kann  derzeit keine andere Organisation vorweisen.
Geprüft werden auch Mindestlöhne, Arbeitszeiten und Arbeitssicherheit. Dabei folgen die Kontrolleure international anerkannten offiziellen Standards wie ISO 9000  undauch freiwilligen Normen zur Sozialverantwortung und Umweltverträglichkeit. .
Die Kontrollenselbsterfolgen im partnerschaftlichenEinvernehmen mit den indischen Herstellern und Exporteuren nach der ersten offiziellen Kontaktaufnahme mit den Inhabern und dem Management ohne jedeVorankündigung. Indische Natursteine aller IGN-Mitglieder sind deshalb geprüft und alseinwandfreibefunden.
IGN ist aber nicht damit zufriedendass Ausbeutung und Kinderarbeitallein in den überwachten Betrieben nicht vorkommen kann. Alle Mitglieder sind sich darin einig, dass in einem armen Land wesentlich mehr für Arme und besonders für Kinder getan werden muss. Deshalb engagiert sich die Interessengemeinschaft zusammen mit international erfahrenen Partnern in einerAnzahl weiterer Projekte und Programme:

 

Armutsbekämpfung

Gesundheitsfürsorge  und Schulausbildung mit derRugmarkOrganisation
Indiens Wirtschaft  macht trotz der weltweiten Finanzkrise große Fortschritte. Aber das Land mit seinen 1200 Millionen Einwohnern hat noch einen langen Weg vor sich. Rund 300 Millionen Menschen leben unter allerschwierigsten Bedingungen und müssen mit weniger als einem Euro pro Tag auskommen. Besonders stark verbreitet ist diese erschreckende Armut in ländlichen Gebieten. In vielen Dörfern gibt es weder einen Arzt noch eine Krankenstation. Krankheiten wie Tuberkulose, Malaria, Denguefieber, Kinderlähmung, Masern, Diphterie und viele andere  können deshalb ebenso wie einfache Erkältungen nicht rechtzeitig erkannt und  wirksam bekämpft werden. Hunde- und Schlangenbisse können tödlich sein. Wer arm ist, muss leiden!
Unser Partner Rugmark, der sich seit zwanzig Jahren gegen Kinderarbeit einsetzt,  unterhält zur Zeit  sieben Schulen für die Kinder der armen Dorfbevölkerung. Sie befinden sich in der Region Varanasi-Mirzapur-Bhadohiin, einem der ärmsten Gebiete im indischenBundesstaat  Uttar Pradesh. Dies ermöglicht hiermehr als 2000 bedürftigen Kindern eine gute Ausbildung, stellt Schuluniformen und Lehrmaterialien und eröffnet ihnen damit Chancenfür eine bessere Zukunft.

 

Schulen

 

Zahl der Schüler

 

 

Jungen

Mädchen

Gesamt

Kinderheim in  Gopiganj/Bhadohi, (U.P.)

Internat

62

--

62

Tagesschüler

150

145

295

Grundschule in Cherapur

233

198

431

Grundschule in Devnathpur

242

141

383

Grundschule in Handia

161

124

285

Grundschule in Jagapur

151

144

295

Grundschule in Bari Nevada

150

192

342

Grundschule in Calna

131

107

238

Insgesamt

1280

1051

2331

  • Alle Schulen gehen von Klasse 1-8; in Bari Nevada ab 2011 bis zu Klasse 10

 

 

 

Um die ärztliche Versorgung der Schulkinder zu sichern, hat die Interessenge-meinschaft  mit Rugmark ein Kooperationsabkommen abgeschlossen. IGN trägt die Kosten für ärztliche Versorgung und für den Betrieb und die Unterhaltung eines
 Ambulanzfahrzeugs, mit dem nach einem festen Plan alle Schulen besucht werden. So können regelmäßig Untersuchungen   und notwendige Behandlungen durchgeführt werden. Außerdem werden Lehrer und Kinder inMaßnahmen der Hygiene geschult, damit vielen Krankheiten vorgebeugt wird.
Im kommenden Jahr werden invielen Dörfern an bestimmten Tagen zusätzlich Untersuchungen für die gesamte Bevölkerung durchgeführt und  notwendige  Medikamente bereitgestellt. Auch dies wird von der Interessengemeinschaft IGNmaßgeblichunterstützt. Für sie stelltGesundheit  eine der wichtigsten  Voraussetzungen für die nachhaltige Verbesserung der Lebensbedingungendar.



Im Jahr 1996 hat Rugmark das Kinderheim “Balashrya” eingerichtet, in dem ehemalige Kinderarbeiter wieder an ein normales Leben herangeführt werden. Sie leben in dem Heim, werden umfassend betreut und erhalten eine Schulausbildung. Sie können sozum ersten Mal in ihrem Leben lesen, spielen und Sport treiben.  Zusätzlich  werden Ihnen Kurse zur Berufsausbildung angeboten.
Da das Kinderheim auchden Kindern armer Landarbeiter  als Schule zur Verfügung steht, erwies sich das angemietete Gebäude als zu klein. Deshalb wird dieses Jahr  auf einem kürzlich erworbenen eigenen Grundstück in der Ganges-Ebene eine neue größereSchule errichtet. Sie wird nach derzeitigerPlanung acht Klassenräume haben, von denen IGN zwei finanziert . Außerdem wird mit IGN-Mitteln

  • eine Schulbibliothek ausgestattet und
  • systematischerComputerunterrichtermöglicht.

Vorgesehen ist auch die Durchführung vonEnglischunterricht, da  Englisch  in allen Regionen die gebräuchliche Verwaltungssprache darstellt.  Dies stellt eine wichtige Voraussetzung für den Zugang zu vielenweiterführenden Ausbildungen und Berufausbildungen  dar.  IGN erschließt damit vielen Aermsten der Armen diese Möglichkeit.

Zusammenarbeit mit IGEPin Delhi
Krankheiten haben  für arme Familien schwere – für uns meist unvorstellbarharte -  Folgen. Infiziert sich zum Beispiel ein Familienvater mit Tuberkulose, fällt er zum einenals Ernährer aus. Die Furcht vor Ansteckung verhindert dannweiter, dass die Mutter arbeiten kann und  die Kinder zur Schule gehen. Und Tuberkulose ist nur eine unter vielen ansteckenden Krankheiten. Deshalb versinken vieleFamilien im Elend und verlieren den Anschluss an ein normales Leben. Im Teufelskreis der Armut geht es dann nur noch nach unten.
Um diesen Menschen wieder Chancen zu geben, gründete die IGEP–Stiftung
die Little Keb-School in Neu Delhi, die mittlerweile auch in einer besonders benachteiligten Region im  Bundesstaat Jharkand  vertretenist. . Hier arbeiten private Geber zusammen, um armen  Menschen die Welt wieder lebenswerter zu machen. Sieben Lehrer und Hilfskräfte sorgen für etwa 200 Kinder, die sonst keinen Zugang zu Schulen oder Kindergärten hätten. Sie kümmern sich nicht nur um die Schulausbildung, sondern auch um Fragen derHygiene und Gesundheit. Auch für kranke Eltern wird umfassendgesorgt.
In der Schule ist ein Arzt regelmäßig im Einsatz, um bei   Kindern und ihren Familien  Krankheiten früh erkennen und behandeln zu können und Ansteckungen zu verhindern. Die anfallendenKosten werden voll von der IGN Interessengemeinschaft  getragen.

Berufsausbildung

Alle Erfahrungen beim Kampf gegen die Armut  zeigen, dass eine Schulausbildung für die Kinder der betroffenen  Bevölkerungsgruppen von zentraler Bedeutung  und damitunbedingt notwendig ist. Aber um erfolgreich zu sein, muss sie für bestimmte Berufe durch eine weiterführende Ausbildung ergänzt werden. Dies wird oft übersehen.
Die IGN Interessengemeinschaft legt deshalb gerade in Südindien, wo die Schulsituation relativ besser als im Norden ist, besonderen Nachdruck auf diesen Bereich. Um schnell,  nachhaltig und wirkungsvoll Hilfe zu leisten, nutzt sie dabei die langjährigen Erfahrungen und Kontakte von CARITAS in Indien. In Krishnagiri, dem Zentrum der südindischen Steinbruchregion, werden deshalb jetzt Kurse zur Berufsausbildung bedürftiger Heranwachsender durchgeführt. Alle Ausbildungs-  plänewurden von IGN gemeinsam mit Pfarrer Dr. Babu Joseph, dem Leiter von CARITAS Indienentwickelt, geplant und eingerichtet. Im Vordergrund stehen  zunächst  solche Berufe, die besonders nachgefragtsind und den Teilnehmern besonders günstige Zukunftsperspektiven eröffnen. Begonnen wurde deshalb 2011 mit der Ausbildung zum Klempner, Elektriker und Mechaniker für die Einrichtung und Reparatur elektrischer Geräte und Mobiltelefone.  Kurse für weitere Berufe sind geplant. IGN trägt hierbei die Kosten für Lehrer, Lehrmaterialien  und die Unterbringung und Betreuung der Auszubildenden.

Blindenschule
Besonders benachteiligt sind in Indien blinde Kinder. Anders als in Europa gibt es für sie kaum Möglichkeiten der Ausbildung und Integration in die Gesellschaft. Damit sie ein würdiges Leben führen können, hat IGN eine Zusammenarbeit mit der „Karnataka Welfare Association for the Blind“ in Bangalore vereinbart. Durch sie wird ermöglicht, dass blinde Kinder aus armen Verhältnissen einen Beruf erlernen, der ihnen später eine sichere und unabhängige Existenz ermöglicht. Begonnen wird hier zunächst mit einer Computerausbildung. IGN sorgt vor allem auch dafür, dass die Absolventen anschließend eine Beschäftigung bei privaten oder staatlichen Unternehmen finden.  Dabei werden auch intensiv die Verbindungen mit CARITAS genutzt.

 

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